Was junge Kräfte können und wo wir jemanden dazunehmen
Kartons tragen, Kleinmöbel abbauen, eine Waschmaschine zu zweit die Treppe hinunter - das macht eine junge Kraft genauso gut wie jede andere. Entscheidend ist nicht das Alter, sondern ob jemand weiß, wie man eine Last am Körper führt, statt sie mit dem Rücken zu heben.
Wo wir anders besetzen: Klavier, gusseiserner Heizkörper, Steinplatte einer Arbeitsfläche, schwere Antiquitäten und alles, was über hundert Kilo auf einer Treppe bedeutet. Dafür kommt eine erfahrene Kraft dazu, und das sagen wir vorher, nicht erst vor Ort.
Der Studentenumzug in Moers - was dabei anders ist
Wer in Moers in eine erste eigene Wohnung zieht, hat selten mehr als zwanzig Kartons, ein Bett, einen Schreibtisch und einen Schrank. Das ist in zwei bis drei Stunden erledigt, wenn gepackt ist. Die häufigste Buchung in dieser Lage: zwei Kräfte und ein Transporter, zusammen also der Satz für die beiden Helfer plus ab 41 € je Stunde für den Wagen.
Der zweite Fall ist der Auszug aus dem Elternhaus in Richtung Hochschulstadt. Duisburg liegt elf Kilometer entfernt, Essen zweiunddreißig, Düsseldorf sechsunddreißig. Solche Strecken sind eine Fuhre, kein Fernumzug - die Fahrt fällt in Moers und den Nachbarorten nicht gesondert ins Gewicht.
Beim Termin gibt es allerdings einen Haken: Zum Oktober und zum April wollen viele gleichzeitig ziehen, und das sind genau die Tage, an denen auch alle anderen Mietverträge wechseln. Wer eine Woche früher oder später kann, hat die freie Auswahl an Uhrzeiten und bekommt eine Mannschaft, die nicht noch zwei weitere Einsätze am selben Tag vor sich hat.
- WG-Zimmer mit zehn bis fünfzehn Kartons: zwei Stunden mit einer Kraft
- Einzimmerwohnung komplett: zwei bis drei Stunden mit zwei Kräften
- Auszug aus dem Elternhaus mit Keller: vier Stunden einplanen
Warum wir nicht mit Billigstundensätzen werben
Es gibt Vermittlungsportale, die Studenten für zehn oder zwölf Euro die Stunde anbieten. Was dort nicht steht: ob jemand versichert ist, ob er erscheint, und wer haftet, wenn das Treppenhaus einen Kratzer bekommt. Bei uns ist beides geklärt, bevor jemand anfängt.
Unsere Kräfte sind angemeldet, versichert nach § 451e HGB und kommen zur vereinbarten Zeit. Das kostet mehr als eine Vermittlung über eine Anzeige, und es ist der Unterschied zwischen einem Umzug und einem Risiko.
Was am Vorabend fertig sein muss, damit keine Stunde fürs Warten draufgeht
Die teuerste Stunde eines Umzugs ist die, in der zwei Kräfte zusehen, wie eine Schublade ausgeräumt wird. Wer am Umzugstag noch packt, bezahlt genau das. Fertig heißt: jeder Karton zugeklebt und auf dem Deckel mit Zimmer und Inhalt beschriftet, Kleidung in Säcken oder Boxen, der Küchenschrank leer, Kabel abgezogen und gebündelt, Schrauben von zerlegten Teilen in einer Tüte am Teil.
Beim Gewicht gilt eine einfache Regel: Ein Karton, den Sie nicht mit einer Hand vom Boden heben können, ist zu schwer. Bücher gehören deshalb in kleine Kartons, nicht in große, Teller werden stehend eingepackt und nicht gestapelt, und Flüssigkeiten reisen aufrecht in einer Kiste mit Rand. Ein überladener Karton reißt auf der Treppe auf, und dann kostet nicht das Packen Zeit, sondern das Aufsammeln.
Zwei Dinge bleiben bewusst außen vor. Was Sie in der ersten Nacht brauchen, kommt in eine eigene Tasche, die im eigenen Auto fährt: Bettwäsche, Ladegerät, Zahnbürste, ein Satz Kleidung. Papiere, Schmuck, Bargeld und Laptop nehmen Sie selbst mit, damit sie gar nicht in die Ladung geraten.
Und eine Gruppe darf gar nicht in den Wagen: Spiritus, Lampenöl, Farbreste, Spraydosen, angebrochene Gaskartuschen und der halbvolle Benzinkanister vom Rasenmäher. Das ist Gefahrgut, dafür gilt kein Umzugsvertrag, und bei achtundzwanzig Grad im geschlossenen Koffer ist es auch keine theoretische Frage. Stellen Sie solche Behälter beiseite; was davon weg soll, gehört zur Sammelstelle, und zwar vor dem Umzugstag. Dasselbe betrifft die Gasflasche vom Grill: Sie reist nur im eigenen Auto mit offenem Fenster, nie im geschlossenen Laderaum.
Der Stand am Abend vor dem Termin
- Alle Kartons geschlossen und auf dem Deckel beschriftet
- Schränke, Kommoden und Schubladen leer, Kühlschrank abgetaut
- Kleinteile und Schrauben zerlegter Möbel in Tüten am Möbelstück
- Tasche für die erste Nacht und die Wertsachen getrennt beiseite