Im Umkreis
Fünf Nachbarorte mit eigener Seite
Zwischen 6,5 und 18,4 Kilometern, zwölf bis zwanzig Minuten Fahrzeit. Dorthin kommen wir ohne Anfahrtspauschale, weil die Fahrt im Tagesablauf kaum auffällt.
Die fünf Orte bekommen nicht deshalb eine eigene Seite, weil sie nah liegen, sondern weil dort anders gearbeitet wird. Neukirchen-Vluyn ist mit 6,5 Kilometern der nächste, zwölf Minuten über die Landstraße. Die rund 27.000 Einwohner verteilen sich auf zwei Ortsteile, und neben der Bergmannssiedlung der früheren Zeche Niederberg steht viel freistehende Nachkriegsbebauung: eigene Einfahrt, kurzer Trageweg, selten mehr als zwei Geschosse.
Kamp-Lintfort liegt 9,9 Kilometer entfernt, dreizehn Minuten. Die Zeche Friedrich Heinrich war das letzte Bergwerk am linken Niederrhein, und die Siedlungszeilen um das Gelände sind gebaut wie die in Meerbeck: zweigeschossig, Backstein, enge Treppen. Wer dort aus- oder einzieht, bekommt von uns dieselbe Besetzung wie für ein Moerser Siedlungshaus. Auf dem früheren Zechengelände, dem Standort der Landesgartenschau 2020, und am Kloster Kamp sieht es anders aus; dort ist die Zufahrt weit.
Rheinberg ist 15,0 Kilometer und sechzehn Minuten weg. Die kleine Altstadt mit dem Stadtmauerrest hat enge Gassen, in denen ein Kofferwagen mit 21 Kubikmetern nicht mehr wendet; dort fahren wir mit dem Transporter. Die Ortsteile Budberg, Orsoy und Borth liegen weiter auseinander als man denkt, und am Ortsrand steht ein großes Logistikzentrum, in dessen Umfeld die Straßen breit sind.
Krefeld ist mit 18,4 Kilometern und zwanzig Minuten der entfernteste der fünf, erreichbar über die A57. Die Samt- und Seidenstadt bringt mit ihren Gründerzeitvierteln an den Wällen das Gegenteil der Zechensiedlung mit: hohe Altbauetagen, lange Treppenläufe, ein Treppenauge, in dem sich ein Schrank schlecht drehen lässt. In Uerdingen, Hüls, Fischeln und Oppum geht es ruhiger zu.