Zwei Stunden - das Einzelstück und das kleine Zimmer
In zwei Stunden tragen zwei Kräfte ein einzelnes schweres Stück aus jedem Geschoss, oder sie räumen ein WG-Zimmer mit etwa fünfzehn Kartons und einem Bett. Mehr ist es nicht, und mehr verspricht auch niemand, der ehrlich rechnet.
Zwei Kräfte zwei Stunden kosten ab 44 € je Stunde mal zwei, also 88 Euro. Mit Transporter kommen zwei Stunden zu ab 41 € je Stunde dazu, zusammen 170 Euro. Das ist die kleinste sinnvolle Buchung.
Zwei Stunden sind allerdings eine Buchung ohne Reserve. Steht der Wagen weit weg, fehlt ein Schlüssel oder ist das Treppenhaus belegt, weil der Nachbar am selben Vormittag eine Küche geliefert bekommt, ist die Zeit weg, bevor das erste Stück im Wagen steht. Wer auf die zwei Stunden angewiesen ist, legt den Termin deshalb auf den Vormittag und räumt vorher alles in den Flur, was in den Flur passt. Dann bleiben die zwei Stunden für die Arbeit, für die sie gebucht wurden. Und sagen Sie uns, wenn es wirklich knapp wird: Dann kommen zwei Kräfte statt einer, und aus einer engen Buchung wird eine, die aufgeht.
Drei Stunden - die Einzimmerwohnung
Eine aufgeräumte Einzimmerwohnung im ersten Stock, alles gepackt, Wagen vor der Tür: Das sind drei Stunden mit zwei Kräften und Kofferwagen, also drei mal ab 69 € je Stunde oder 207 Euro. Darin steckt die Fahrt zwischen beiden Adressen innerhalb von Moers.
Was diese drei Stunden kippt: ein nicht gepackter Küchenschrank, ein Kellerabteil, von dem beim Anruf niemand sprach, oder ein Standplatz fünfzig Meter weiter. Jedes dieser drei Dinge kostet eine halbe bis eine ganze Stunde.
Vier Stunden - zwei Zimmer in einem Siedlungshaus
Der häufigste Fall in Moers: Zweizimmerwohnung, zweites Obergeschoss, kein Aufzug, Siedlungshaus in Meerbeck oder Repelen. Mit Kofferwagen und zwei Kräften sind das vier Stunden, also 276 Euro.
Ab drei Zimmern lohnt die dritte Kraft. Sie kostet ab 23 € je Stunde und spart in der Regel mehr Zeit, als sie kostet - weil einer im Wagen stapeln kann, während die anderen beiden tragen, statt dass das Tragen für jedes Stück unterbrochen wird.
Wo im Tag diese Stunden am besten liegen
Die Lage im Tag entscheidet mit darüber, ob aus drei Stunden vier werden. In den Siedlungszeilen von Meerbeck, Repelen und Utfort stehen die Autos der Anwohner morgens nicht mehr da: Wer zur Arbeit fährt, ist vor acht weg, und die Fläche vor dem Haus ist so frei wie sonst nie am Tag. Gegen sechzehn Uhr kommen dieselben Wagen zurück, und der Trageweg wächst um die Meter, die sie belegen.
Dann kommt das Wetter dazu, und zwar in beide Richtungen. Im Sommer steht die Wärme am Nachmittag unter dem Dach, und ein Dachgeschoss mit Südfenstern verlangt mehr Pausen als derselbe Raum um neun Uhr morgens. Im Winter ist es gegen halb fünf dunkel, und im Treppenhaus einer Zechenzeile hängt oft nur ein Schalter mit Zeitautomatik, der nach zwei Minuten abschaltet. Beides lässt sich nicht ändern, die Startzeit schon.
Zuletzt die Termine, die niemand verschieben kann. Eine Hausverwaltung nimmt vormittags ab, eine Schlüsselübergabe liegt mittags, ein Fahrzeugverleiher hat Öffnungszeiten. Wer um ein Uhr anfängt, hat für all das keinen Puffer mehr, und ein Einsatz ohne Puffer kostet am Ende Geld und nicht nur Nerven. Deshalb legen wir auch kurze Buchungen lieber auf den frühen Vormittag und fragen bei der Anfrage nach den festen Uhrzeiten des Tages, bevor wir eine Stundenzahl nennen.
Ein Wort zum Wochentag, weil beides zusammenhängt. Montag und Dienstag sind die ruhigsten Tage im Kalender, gegen Ende der Woche wird es voller, und am Samstag arbeiten wir nach Absprache. Für Sie ist das weniger eine Frage des Betrages als eine der Uhrzeit: An einem ruhigen Tag können Sie den Beginn fast frei wählen und bekommen den Vormittag, an einem vollen bleibt oft nur die zweite Hälfte des Tages übrig. Wer beim Vermieter mitreden darf, wann die Wohnung übergeben wird, sollte diese Freiheit dafür nutzen. Und wenn beides nicht zu steuern ist, hilft die umgekehrte Reihenfolge: Nennen Sie uns den Tag, der feststeht, und wir sagen Ihnen, welche Besetzung an diesem Tag noch frei ist. Eine dritte Kraft am engen Nachmittag bringt oft mehr als ein freier Vormittag zwei Wochen später.
Was für den frühen Beginn spricht
- Die Fläche vor dem Haus ist vor acht Uhr am leersten
- Im Sommer bleibt es unter dem Dach vormittags erträglich
- Im Winter wird bei Tageslicht getragen und nicht im Treppenlicht
- Eine Verzögerung fällt in den Nachmittag und nicht in die Nacht
- Übergabe und Ämter sind am Vormittag noch erreichbar
- Am ruhigen Wochenanfang lässt sich die Uhrzeit frei wählen